1902 begann, der aus einer Gemeinschaftsarbeit in Augsburg kommende Herr Bayreuther,regelmäßig Bibelstunden in der Wohnung der Eheleute Albrecht Schmid zu halten. Die Teilnehmerzahl wuchs sehr schnell, so dass man in größere Wohnungen wechseln musste. Zeitweise wurden sogar die Räume der Ortskrankenkasse benutzt.


1913 durfte die LKG in die Räume des CVJM-Hauses am Kaiser-Ludwig-Ring mit einziehen.


1924 wurde die erste Diakonisse vom Mutterhaus Hensoltshöhe, Gunzenhausen, nach Amberg entsandt. (Frauen- und Jugendarbeit)


1931 konnten Versammlungssaal und Schwesternwohnung in einem Haus der früheren Gewehrfabrik (heute Gasfabrikstraße) eingerichtet werden.


1935 ermöglichte der Zusammenschluss mit dem Blauen Kreuz die Übernahme des Lokals in der Münzgasse. Nach notvollen Kriegsjahren wurde hier eine Nähschule für junge Frauen (besonders aus Flüchtlingsfamilien) eingerichtet.


1955 musste wieder umgezogen werden. Das Haus in der Kasernstrasse 4 bot im Parterre Platz für Versammlungen, Nähschule und Schwesternwohnung.


1967 war es so weit: Wir konnten das eigene Haus Fronfestgasse 6 erwerben. Vom Keller bis zum Dach wird es gut genutzt.Die Diakonissen von der Hensoltshöhe wohnten hier bis zu ihrer Abberufung ins Mutterhaus (2003). Heute hat hier der Prediger der LKG seinen Wohnsitz. In dem 2004 neugestalteten Versammlungssaal fühlen sich Mitglieder und Gäste sehr wohl. 


1973 wurde durch eine Zelt-Evangelisation in Sulzbach eine schnell wachsende Gemeinschaftsarbeit mit mehreren Außenorten möglich. Die steigende Besucherzahl ermutigte uns zu intensiver Suche nach einem Versammlungslokal. Vorerst fanden die Bibel-und Jugendstunden in einer Privatwohnung, im Gasthof Grünthaler, im Amtsgericht, im Alten Schloss und zuletzt in der Altentagesstätte am Annaschacht statt.


1997 ergab sich die Möglichkeit, einen Teil des ehemaligen Elektrizitätswerkes Sulzbach in der Weiherstrasse zu erwerben. Nach gründlicher Renovierung der denkmalgeschützten Außenwände sowie der Dachkonstruktion konnten im Inneren moderne und ansprechende Räume für Versammlungen und kleinere Gruppen gestaltet werden.
 

Autor: Heiner Kayser